Laden Sie den Finanzbericht 2025 als PDF herunter
Das neue Seewasserwerk zur Trinkwasseraufbereitung lieferte bereits einen grossen Teil des Wassers für unsere Kundschaft, obwohl mit den Produktionsstrassen 1 und 2 erst die Hälfte des Werkes fertiggestellt ist. Im Berichtsjahr wurde das alte Werk komplett zurückgebaut und die Arbeiten für die Strassen 3 und 4 gestartet. Die Fertigstellung des Werkes ist im Jahr 2027 geplant. Auch der Ausbau der Fernwärme ging weiter voran. Mit der Inbetriebnahme der Heizzentrale des Energieverbund Bielersee konnte ein wichtiger Meilenstein erreicht werden, was es erlaubt, eine grosse Anzahl Kundinnen und Kunden mit Fernwärme zu beliefern. Der Trend des Umstiegs auf erneuerbare Energie ist weiterhin feststellbar, jedoch abgeschwächt. Das kalte 4. Quartal wirkt sich positiv auf das Ergebnis aus.
Konsolidierte Erfolgsrechnung
Der ESB erzielt im Jahr 2025 einen konsolidierten Jahresgewinn von CHF 11.6 Millionen gegenüber CHF 9.1 Millionen im Jahr 2024, was einem Zuwachs um CHF 2.5 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die tiefen Temperaturen im 4. Quartal führten zu höheren Absatzzahlen im Gasbereich.
Im Strombereich wirkte sich die trockene Witterung auf die Produktion von Wasserkraft und damit dämpfend auf das Resultat aus. Der Verkauf von Gas konnte die geringere Marge auf elektrische Energie / Stromenergie mehr als kompensieren.
Nicht vorhersehbare Schäden an Wasserleitungen sowie Deckbelagsarbeiten im Zusammenhang mit Leitungssanierungen verursachten einen höheren Übrigen Betriebsaufwand. Der Rückbau des alten Seewasserwerkes führte zu einem negativen Ergebnis der Wasserrechnung, welches durch Entnahmen aus den Fonds Spezialfinanzierung Wasserversorgung ausgeglichen wurde.
Konsolidierte Bilanz
Zum Abschlussstichtag am 31.12.2025 beläuft sich die Bilanzsumme auf CHF 537.3 Millionen gegenüber CHF 508.9 Millionen im Vorjahr. Auch im Geschäftsjahr 2025 wurden erhebliche Anstrengungen getätigt, um die strategischen Ziele zu erreichen. Wie im Vorjahr führt dies zu einem starken Anstieg des Wertes der Anlagen im Bau und andererseits zur Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital. Die im laufenden Jahr in Betrieb genommenen Anlagen führen bereits im Jahr 2025 zu teilweise erhöhten Abschreibungen in der Betriebsrechnung.